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Nachträgliche chem. Horizontalsperre im Niederdruckverfahren und Mauerwerksabdichtung

Alte Gebäude die zum Teil unter Denkmalschutz stehen, weisen in der Regel im unteren Sockelbereich Feuchteschäden auf, wenn Horizontal- und Vertikalabdichtungen fehlen und unterhalb des Kellerfußbodens bereits nach wenigen Zentimetern Grundwasser angetroffen wird.

Gegen diese aufsteigende Feuchtigkeit ermöglicht eine nachträgliche Horizontalsperre im Druckverfahren eine sichere Abdichtung.

Der Abstand der Bohrlöcher für die Injektion beträgt 10 cm.
Horizontalabdichtung mit Bohrlochinjektion

Dieses Verfahren erzeugt eine kapillare weitestgehende inaktive Ebene, die den Weitertransport von Wasser unmöglich macht.

Danach wird die Verkieselungsschlämme nach Herstellerangaben aufgetragen.

Für diese Anwendungen sind unsere Mitarbeiter speziell ausgebildet. Außerdem arbeiten wir seit vielen Jahren im Bereich der Bausanierung mit entsprechenden Gutachtern bzw. Sachverständigen zusammen, um optimale Lösungen garantieren zu können.

Nachträgliche Horizontalsperren

Häufig sind in älteren Gebäuden keine Horizontalsperren vorhanden oder in ihrer Funktion gestört, so dass kapillar aufsteigendes Wasser den Baustoff belastet. In diesen Fällen sollte eine Absperrung erfolgen, die die kapillare Saugfähigkeit des Baustoffs unterbindet.
Um den Feuchtigkeitstransport weitestgehend zu unterbinden ist es ratsam die Horizontalsperren oberhalb des Erdniveaus oder in Bereiche einer funktionstüchtigen Außenabdichtung zu legen. In der Praxis werden verschiedene Verfahren von nachträglichen Horizontalsperren ausgeführt. Grundsätzlich sollten jedoch niemals Horizontalsperren ohne flankierende Maßnahmen ausgeführt werden.

Mauerwerksinjektionen

Die Mauerwerksinjektionen sind die heute am häufigsten eingesetzten Methoden, die nachweislich den größten und dauerhaftesten Erfolg bei günstigen Kosten garantieren. Sie basieren darauf, dass niedrigviskose Injektionsmittel in das Porengefüge des Baustoffes eingebracht werden und die Poren verengen, verfüllen bzw. die Porenwandungen Wasser abweisend ausrüsten. Hierbei entstehen im Baustoff kapillarbrechende Bereiche, die den Wassertransport unterbinden. Mauerwerksinjektionen werden bevorzugt im Niederdruckinjektionsverfahren mit max. 10 bar in linearer Bohrlochanordnung durchgeführt.

 

 

Horizontalsperren

Bei hohen Durchfeuchtungsgraden und großen Mauerwerksstärken, ist auch eine Injektion in versetzter Anordnung sinnvoll. Des weiteren ist bei hohen Durchfeuchtungsgraden (DFG), eine thermischkonvektive Mauervortrocknung zu empfehlen, die die Mauerwerksinjektion sehr wirkungsvoll unterstützt, da sie die Mauerfeuchte schon innerhalb von 5 Stunden von 90% DFG auf unter 50% DFG (bei Wandstärke von 50cm) absenken kann. Diese Maßnahme verkürzt sinnvoll die natürliche Austrocknungszeit des Mauerwerkes nach der erfolgten Injektion und ist somit besonders gut geeignet, die frisch sanierten Bereiche schnellstmöglich Ihrer neuen Nutzung zuzuführen.


Für unsere Injektionen verwenden wir folgende Materialien:

Kieselsäureverbindungen

wässrige Acrylatgele

Nach dem Einbringen der Injektionsflüssigkeit werden dann die Bohrlöcher mit einem schwundfreien Mörtel verfüllt.

Wir arbeiten im gesamten Bundesgebiet!

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Wir beraten Sie gerne individuell und finden die beste Lösung für Ihr Problem.

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