Lästlinge PDF Drucken E-Mail


Wespen (Paravespula germanica):
Die Deutsche Wespe ist schwarz gelb gezeichnet und wird bis zu 2 cm groß. Wespen leben in Nestern aus einer papierartigen Masse, diese werden nur ein Jahr von ihnen benutzt. Die meisten Tiere sterben im Oktober, nur die Königinnen überwintern. Auch wenn Wespen oft zur Plage werden können, ist es gut zu wissen das sie Insekten bzw. meist Schädlinge fangen um an ihre Larven zu verfüttern. Ein Staat kann bis zu 2 kg Insekten pro Tag vertilgen. Wespenstiche hingegen sind sehr schmerzhaft, bleiben lange geschwollen und jucken stark.


Fliege (Brachycera):
Fliegen erreichen eine Länge von 7 - 14 mm. Als Lebens- und Vermehrungsraum bevorzugen sie eine trockene, warme Umgebung. Ihre Eier legen die Weibchen vorwiegend in Mist, Küchenabfällen, Fäkalien, Vogelnestern aber auch auf Fleisch ab. Die sich entwickelnden Maden erreichen dann eine Länge bis zu 12 mm. Durch ihre unhygienischen Aufenthaltsorte ist die Fliege nicht nur unappetitlich, sondern überträgt auch Bakterien, Pilze und gesundheitsschädliche Keime auf Lebensmitte. Dadurch können Erreger übertragen werden, die zu Infektionskrankheiten bei Mensch und Tier führen.


Ameise (Formicoidea):
Ameisen leben zu Tausenden mit einer oder mehreren Königinnen in einer Kolonie. Die Königin legt die Eier und hat spezielle Arbeiterinnen und Soldaten um sich herum, die die Larven versorgen bzw. die Kolonie beschützen. Die in Deutschland vorkommenden Wiesenameisen und die schwarzgrauen Wegameisen werden ca. 2 - 4 mm lang. Sie ernähren sich von zuckerhaltigen und eiweißreichen Substanzen.



Kellerassel (Porcellio scaber):
Die Kellerassel ist ein schiefergrau bis gelbgrau plattes Krebstier. Sie erreicht eine Länge bis zu 15 mm und benötigt zum Überleben hohe Luftfeuchtigkeit. Man findet sie häufig in Kellern, Gärten oder auch im Wohnraum. Die Jungtiere sind zunächst weiß, häuten sich mehrmals, sind nach ca. 3 Monaten ausgewachsen und leben dann mehrere Jahre. Asseln leben hauptsächlich von pflanzlichen Vorräten wie Kartoffeln, Gemüse und Obst.



Wiesenschnacke: (Tipula paludosa):
Die Wiesenschnacke ist eine sehr schlanke Mücke mit außerordentlichen langen Beinen und wird bis zu 30 mm lang. Ihre Larven leben in der Erde und fressen an den Pflanzen. Sie sind gefährliche Feldschädlinge und Wiesenschädlinge. Nach dem schlüpfen treten die Mücken meist in Massen auf und kommen durch Licht angelockt auch in Wohnungen und Keller.