Schädlinge in Hauswänden PDF Drucken E-Mail

Die gefährlichsten Schädlinge in Wänden

Ameisen, Termiten und der Schimmelpilz sind die gefährlichsten Schädlinge für die Wand eines Hauses. Während Ameisen ihre Straßen auf der Tapete anlegen und dadurch leicht zu entdecken sind, ist eine Termite nie zu sehen, obwohl diese Tiere inzwischen auch in Mitteleuropa angekommen sind. Aufgrund der steigenden Durchschnittstemperaturen fühlen sich einige Arten hier durchaus wohl.

Dazu gehört die Reticulitermes lucifugus, eine südeuropäische Termitenart, die sich langsam aber sicher auch in Deutschland ausbreitet. Ameisen wie Termiten sind Staaten bildende Insekten, die sich den Platz schaffen, den sie für ihren Staat benötigen. Auch wenn Ameisen überirdisch beziehungsweise auf der Wand der Nahrungsbeschaffung nachgehen, so befindet sich deren Nest meist an einer versteckten Stelle wie etwa unter Fensterbänken. Weit schlimmer sind da Termiten, die sich im Holz des Gebäudes einnisten und ihre „Stadt“ ständig erweitern.

Der Schimmelpilz ist ein weiterer und dazu sehr häufig vorkommender Schädling, der nicht nur die Bausubstanz beeinträchtigen kann, sondern auch die Gesundheit der Bewohner. Wer um den Wert seiner Immobilie fürchtet, sollte auf jeden Fall immer eine entsprechende Versicherung abschließen, gleich, ob schon ein Schadensfall eingetreten ist oder nicht.

Informationen dazu finden sich auch unter http://www.gebaeudeversicherung.net.

Was gegen Schädlinge getan werden kann

Besitzer von älteren Häusern sollten mindestens einmal pro Jahr die Bausubstanz und insbesondere die Holzteile wie Dachbalken und Ähnliches auf Schädlinge prüfen lassen. Ein erfahrener Kammerjäger kennt sich sowohl mit Termiten als auch mit Schimmelpilz aus und kann entsprechende Maßnahmen einleiten. Wer auf seinen Wänden eine Ameisenkarawane entdeckt, sollte versuchen, den Weg der Ameisen zurück zu verfolgen, um das Nest oder zumindest den Zugang dazu zu finden. Eine natürliche Möglichkeit und dazu noch ungiftig ist die Verwendung von Wasser und Teebaumöl. Das vertreibt Ameisen, da sie weder Wasser noch den Geruch des Öls mögen. Natürlich kann auch die chemische Keule eingesetzt werden. Dazu gibt es in den Drogerien Spritzmittel mit Phoxim, Chlorpyrifos oder Fipronil.

Grundsätzlich sollte beim regelmäßigen Saugen des Bodens auch die Wände nicht vergessen und gerade auch in den Ecken gesaugt werden. Regelmäßiges Säubern von Böden und Wänden entzieht den meisten Schädlingen die Grundlage, um sich in der Wohnung festzusetzen.